Vermutlich in der Nacht von Montag auf Dienstag (26. auf 27.10.) wurden auf dem Gelände der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Sachbeschädigungen begangen.
Die schmiedeeiserne Stele am Panzerabwehrgraben wurde beschmiert genauso wie eine Infotafel der Gedenkstätte. Und auch die Front eines Gebäudes gegenüber der ehemaligen Bankfiliale wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Dienstagmorgen, sobald die Beschädigungen sichtbar wurden reagierten die Betroffenen. Die Polizei wurde eingeschaltet, die Gemeindearbeiter aus Ladelund engagierten sich und alle haben miteinander überlegt, welche Reaktion erfolgen muss.
Wir sind bestürzt und erschreckt, dass es jetzt auch in Ladelund zu einer solchen Sachbeschädigung gekommen ist. Auch wenn (zum Glück) kein rechtsextremer Hintergrund bei den Schmierereien erkennbar war, so ist es trotzdem ein Akt der Barbarei gegenüber Teilen eines Ortes, der sich der Erinnerung und dem Gedenken widmet.

