Ansgar – ein Brückenbauer zwischen Kulturen, Konfessionen und Sprachen

Pilgergruppe zum Ansgar-Jubiläum

Vor 1200 Jahren machte sich der Benediktinermönch Ansgar auf den Weg von Hamburg nach Dänemark und Schweden. Dieses war die erste geplante Berührung der Wikinger mit dem Christentum.

Zum Anlass des Ansgar-Jubiläums startete an Himmelfahrt eine Pilgergruppe in Haddeby bei Schleswig mit dem Ziel, zu Pfingsten in der dänischen Domstadt Ribe anzukommen. Die Tagesetappen hatten eine Strecke von 15-25 Kilometern. Am Sonntag, den 17. Mai, besuchten die 26 Pilger morgens die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte in Ladelund. Geleitet wurde die Gruppe von Pilgerpastor Frank Karpa aus Hamburg. Hier in Ladelund stießen weitere 26 Personen dazu, die als Tagesgäste die nächste Strecke bis nach Lydersholm (DK) begleiteten. Dazu gehörten die Bischöfin Nora Steen und ihre dänische Kollegin Marianne Christiansen. Auch der Landrat des Kreises Nordfriesland Florian Lorenzen schloss sich der Gruppe an. Pastor Karpa hielt eine Andacht im „Garten der Begegnung“, die für die vielen Teilnehmer*innen aus Dänemark und Schweden in die dänische Sprache übersetzt wurde. Als nächstes führte der gemeinsame Weg zur deutsch-dänischen Grenze. Der Grenzübertritt wurde in einem öffentlichen Gottesdienst mit Nora Steen und Marianne Christiansen in Lydersholm gefeiert.

Diese besondere Pilgerreise wurde durch die Unterstützung u. a. von Interreg Deutschland-Dänemark ermöglicht.